Renate Werwigk-Schneider hat erlebt, was es bedeutet, in einer Diktatur zu leben: Bereits früh litt die heute 85-jährige unter Repressionen aufgrund ihres kirchlichen Engagements.
Ausgehend von persönlichen Erinnerungen diskutieren drei Zeitzeuginnen und Zeitzeugen über spontane Kulturräume, das wilde Nachtleben, besetzte Häuser, Proteste gegen Investoren, wachsende Spannungen um Wohnraum und kommerzielle Interessen.
Die Sonderausstellung gibt Einblicke in den Wandel ausgewählter Mauerbilder und zeichnet den Widerstreit zwischen Denkmal, Kunst und öffentlichem Raum nach.
In unserer kleinen Kreativwerkstatt können Kinder mit ihren Familien und Freunden mit historischen Fotos, Papier, Farben, Leim und anderen Materialen ihre Eindrücke der Berliner Mauer ausdrücken.
Im Rahmen des Aktionstags blicken wir zurück auf die Geschichte des Ortes, den Kalten Krieg und seine Auswirkungen bis in die Gegenwart. Das Sonderprogramm umfasst Podiumsgespräche, Führungen und musikalische Beiträge.